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DAS PROJEKT: In den Hütten von Shaping, einem Dorf in der chinesischen Provinz Yunnan, wird es auch tagsüber nie richtig hell. Bisher gab es nur schwache Öllampen als Beleuchtungsmittel. Die Dörfer sind klein, nur wenige Hütten, die nächste Stadt ist oft 50 Kilometer entfernt: Eine Tagesreise, denn befestigte Straßen, die mit einem Auto befahren werden könnten, gibt es nicht.

Schneller Kontakt zur Außenwelt, etwa wenn ein Arzt gebraucht wird, war bisher kaum möglich: Zwar gibt es ein funktionierendes Mobilfunknetz, aber keinen Strom, mit denen die Menschen ihre Handyakkus hätten aufladen können. Keinen Strom, mit denen sie Radios oder Fernseher hätten betreiben können. Keinen Strom für Kühlschränke, mit denen sie Vorräte oder auch Medikamente hätten kühlen können.

Jetzt haben rund 29.000 Menschen in insgesamt 142 Dörfern in den dünn besiedelten chinesischen Provinzen Xinjiang, Qinghai und Yunnan erstmals Zugang zu Elektrizität erhalten. Die SOLARWORLD hat die Dörfer mit Solarstromanlagen ausgestattet. 1,2 Megawatt Gesamtleistung, Strom für rund 7.300 Haushalte. Off-grid – also unabhängig vom Stromnetz, bringen diese Anlangen nun den Menschen ein Stück Unabhängigkeit.