China

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Deutschland

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Vatikan

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Afrika

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Spanien

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USA

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Die Fehlerspanne (d.h. mögliche Ungenauigkeiten in Schätzungen oder Messfehler) unserer quantitativen Daten ist so gering, dass Stakeholder dadurch in ihrer Entscheidungsfindung nicht beeinträchtigt werden. Die quantitative statistische Fehlertoleranz kann nicht berechnet werden. Weitere Angaben zu den Verfahren werden jeweils bei den Schätzungen im Folgenden gemacht.

EC1 / Kern // Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert

Wertbeitrag

Direkt erzeugter monetärer WertWert 08Wert 07   Kommentar
a) Einnahmen969.978 T€762.328 T€ (10.596 T€)   Umsatzerlöse inklusive nicht fortgeführter Aktivitäten +sonstige betriebliche Erträge +aus at Equity bewerteten Anteilen +Zinserträge
Ausgeschütteter monetärer Wert        
b) Betriebskosten-586.209 T€-472.965 T€ (-10.893 T€)   Bestandsveränderung Erzeugnisse +aktivierte Eigenleistungen + Material- aufwand +Abschreibungen +sonstige betriebliche Aufwendungen
c) Gehälter und betriebliche Leistungen-90.130 T€ -75.004 T€ (-2.952 T€)   Personalaufwand
d) Zahlungen an Kapitalgeber-104.970 T€ -38.449 T€   Zinsaufwendungen
(-75 T€)
e) Zahlungen an öffentliche Stellen-56.428 T€ -64.178 T€   Ertragsteuern; für die Aufteilung auf Inland und Ausland
(-905 T€)
f) Investitionen in das Gemeinwesen 1)-277 T€-364 T€   Spenden
Einbehaltener monetärer Wert131.964 T€111.368 T€ (-4.229 T€)    
     
1) Geld- und Sachspenden (Spenden an politische Parteien werden nicht einbezogen)

Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechung

Gründe für partielle Berichterstattung: Angaben zu diesem Indikator, die mehr Daten als im Konzernlagebericht und Konzernabschluss offenlegen, sind vertraulich (Begründung Typ 3). Des Weiteren nehmen wir eine Aufschlüsselung nach Ländern und Regionen nicht vor, da wir sie zurzeit noch nicht für wesentlich erachten und die Konzernleistung im Vordergrund steht. Im Zuge der Inbetriebnahme der US-Produktion in Hillsboro und der Produktion in Südkorea wird dieses Thema an Relevanz gewinnen (Begründung Typ 1).


EC2 / Kern // Finanzielle Folgen des Klimawandels

Wir berücksichtigen die Chancen und Risiken des Klimawandels für unsere Geschäftstätigkeit. Der Weltstrommarkt  Chancen aus dem Auftrieb für erneuerbare Energien sind Wettbewerbsvorteile gegenüber herkömmlichen Energieformen. Chancen Risiken für Unternehmen sind höhere Versicherungssummen aufgrund häufigerer Unwetter/Brände/Dürreperioden. Die finanziellen Folgen des Klimawandels wurden nicht im Einzelnen quantitativ geschätzt, da diese aufgrund unserer Geschäftstätigkeit insgesamt positiv zu bewerten sind. Bei uns nehmen Risiken wie Schädigung durch häufiger auftretende Unwetter/Brände oder Kosten im Zuge von Dürreperioden und Überschwemmungen nicht mehr zu als bei anderen Unternehmen. Derzeitige Risiken sind durch unseren Versicherungsschutz weitgehend abgedeckt. Risiken


EC3 / Kern // Umfang der betrieblichen sozialen Zuwendungen

Im Allgemeinen überlässt es die SOLARWORLD AG ihren Mitarbeitern zu entscheiden, wie sie für ihr Alter vorsorgen möchten. In Deutschland bietet die SOLARWORLD AG eine betriebliche Altersvorsorge für Mitarbeiter in Form der Direktversicherung und der Pensionskasse, entweder arbeitgeberfinanziert oder mit Entgeltumwandlung (mit Zuschuss des Arbeitgebers), an. Für die Mitarbeiter, die am ehemaligen Standort München tätig waren, existieren Direktzusagen, die durch das Vermögen der Gesellschaft gedeckt sind. Die Verpflichtungen betragen in 2008 7.912 (Vorjahr: 7.823 1) T€. Lang- und kurzfristige Rückstellungen  Zudem existiert ein separater Fonds für die Zahlung von Verbindlichkeiten zur betrieblichen Altersvorsorge für eine geringe Zahl an Führungskräften, jedoch wird dieser Fonds als unwesentlich erachtet (< 40 T€). In den USA existiert ein Programm für die Entgeltumwandlung zur betrieblichen Altersvorsorge. Es handelt sich dabei um Arbeitgeberbeiträge und nicht um direkte Zusagen. In diesem Zusammenhang stellt die SOLARWORLD den Arbeitnehmern an den US-Standorten 3 Prozent des Jahresgrundgehalts für die Altersvorsorge zur Verfügung (401k-Plan). An den übrigen Standorten existieren keine speziellen Programme. Die Höhe der Einzahlungen wird bei der Entgeltumwandlung vom Arbeitnehmer festgelegt. Bei der Finanzierung durch den Arbeitgeber ist die Höhe Teil des Arbeitsvertrags. Die Beteiligung ist freiwillig. Anhand unserer Datenbasis kann keine Aussage über den Grad der Inanspruchnahme gemacht werden, da diese Daten nicht einheitlich erhoben wurden und Statistiken somit nicht erstellt werden können (Begründung Typ 2). Diesen Punkt wollen wir mittelfristig angehen. Mitarbeiter

1) Die 2007 berichteten 7.419 T€ umfassten nur die langfristigen Rückstellungen.


EC4 / Kern // Finanzielle Zuwendungen der öffentlichen Hand

Bedeutende Zuwendungen der öffentlichen Hand: Im Berichtszeitraum wurden Investitionszuschüsse von 10.210 (Vorjahr: 8.009) T€ – nicht fortgeführte Aktivitäten 0 (Vorjahr: 161) T€ – und Forschungszuschüsse von 2.353 (Vorjahr: 3.678) T€ gewährt. Keine öffentliche Stelle hält Anteile an der SOLARWORLD AG.


EC6 / Kern // Standortbezogene Auswahl von Zulieferern

Der Begriff »örtlich« ist analog zu unseren Segmenten (IAS 14) definiert. Konzernabschluss Es existiert keine Firmenrichtlinie, nach der Zulieferer vor Ort bevorzugt werden. Die geographische Lage spielt bei der Lieferantenauswahl eine sehr untergeordnete Rolle, da auf dem Equipment- und Rohstoffmarkt international gehandelt wird. Die meisten Zulieferer (je nach Produkt 95 Prozent oder mehr) sind zudem in Industrieländern ansässig. In Südkorea arbeiten wir in unserem Joint Venture SOLARWORLD KOREA LTD. mit einem örtlichen Equipment-Hersteller SOLARPARK ENGINEERING CO. LTD zusammen. Bei unseren Solar2World-Projekten (not-for-profit) binden wir soweit möglich örtliche Partner (insbesondere für die Gestelltechnik und die Installation) ein.
 


EC7 / Kern // Standortbezogene Auswahl von Personal

Wir sind ein internationaler Konzern und stellen an unseren Standorten vorwiegend lokal ein, jedoch existiert dazu keine Firmenrichtlinie. Wir versuchen, die Anzahl der »Expatriates« gering zu halten, jedoch brauchen wir einige Mitarbeiter (leitende Angestellte) aus unseren bisherigen Tochtergesellschaften und der Zentrale vor Ort, da dies wichtig für die Angleichung der verschiedenen Standorte im Zuge der Übernahmen der ehemaligen Shell-Aktivitäten ist. Lokale Personen dürfen aufgrund unserer Bestimmungen zur Vorbeugung von Diskriminierung (Bundesvereinbarung zum AGG (Deutschland), Aktionspläne (USA) sowie unser konzernweiter Verhaltenskodex) bei der Stellenbesetzung weder vorgezogen noch benachteiligt werden. Prozentsatz der lokalen leitenden Angestellten: Deutschland 100 (Vorjahr: 100) Prozent, USA 83 (Vorjahr: 76e) Prozent, Spanien 100 (Vorjahr: 100), Singapur 0 (Vorjahr: 0) Prozent und Südafrika 100 (Vorjahr: 100 1) Prozent. Die Definition »lokal« folgt IAS 14, d.h. entspricht dem »wirtschaftlichen Umfeld«, ist also analog zu unseren Segmenten zu sehen. Geographische Segmente Als »leitende Angestellte« definieren wir an dieser Stelle Führungskräfte der ersten Ebene. Wir wenden nicht die Definition des Betriebs-Verfassungs-Gesetzes an, da diese nicht für den ganzen Konzern anwendbar wäre.

1) Im Bericht 2007: Fehlklassifizierung eines Mitarbeiters als leitender Angestellter.


EC8 / Kern // Infrastrukturinvestitionen und Dienstleistungen, die vorrangig im öffentlichen Interesse erfolgen

Bei unseren Solar2World-Projekten werden die lokalen Stakeholder (d.h. Gemeindemitglieder, die Nutzer) aktiv in die Konzeption einbezogen. Weitere Investitionen in die Infrastruktur und Dienstleistungen, die vorrangig im öffentlichen Interesse erfolgen, wurden nicht getätigt.