Die Fehlerspanne (d.h. mögliche Ungenauigkeiten in Schätzungen oder Messfehler) unserer quantitativen Daten ist so gering, dass Stakeholder dadurch in ihrer Entscheidungsfindung nicht beeinträchtigt werden. Die quantitative statistische Fehlertoleranz kann nicht berechnet werden. Weitere Angaben zu den Verfahren werden jeweils bei den Schätzungen im Folgenden gemacht.
In Kollektivvereinbarungen oder Betriebsvereinbarungen sind keine Mitteilungsfristen vereinbart. Die Verpflichtung des Arbeitsgebers in Bezug auf wesentliche betriebliche Veränderungen ergibt sich aus dem Gesetz, z.B. in Deutschland aus dem Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) §§ 90, 92, 106, 111. An unserem US-Standort in Vancouver müssen wesentliche betriebliche Änderungen, die die Mitarbeiter grundlegend betreffen können, 90 Tage vor Eintritt angekündigt werden.
Die Fehlzeitquote entspricht der »Abwesenheitsrate (AR)«. Wir messen nicht die »Ausfalltagequote (LDR)«, sondern die Ausfallzeit in Stunden. Die »Berufskrankheitsrate (ODR)« darf aus Datenschutzgründen konzernweit nicht ermittelt werden. Für die Standorte in den USA darf auch nicht zwischen krankheitsbedingten und sonstigen Fehlzeiten unterschieden werden, da nach US-amerikanischem Recht der Krankenstand aus Datenschutzgründen nicht dokumentiert werden darf. Diese Daten werden wir auch in Zukunft daher nicht ermitteln können (Begründung Typ 3). Die Fehlzeiten und Krankheitsdaten umfassen die Gesamtbelegschaft jedoch nicht selbständige Auftragnehmer, da die Daten für diese Mitarbeiter bisher nicht ermittelt werden. Bei der Unfallquote werden kleinere Verletzungen auf dem Niveau von Erste-Hilfe-Maßnahmen nur an manchen Standorten einbezogen (z.B. am Standort Bonn). Die Datenerfassung soll in Zukunft vereinheitlicht werden. Arbeitsbedingte Todesfälle sind wie im Vorjahr nicht vorgekommen; dies gilt ebenso für die Joint Ventures der SOLARWORLD AG. Mitarbeiter Die »Verletzungsrate (IR)« lässt sich nicht ermitteln, da die Unfälle für alle Beschäftigten dokumentiert werden (inklusive Leiharbeiter), aber sich die Sollarbeitszeit nur auf Mitarbeiter bezieht.
Verletzungen, Berufskrankheiten, Ausfalltage, Abwesenheit, Todesfälle
| Deutschland | USA | Spanien | Singapur | Südafrika | Konzern 1) | |
| Fehlzeitquote | 3,1% (3,1%) |
1,5% (N.A.) |
0% (3%) |
2% (2%) |
5% (N.A.) |
2,5% (2,1%) |
| Krankheitsbedingte Fehlzeiten im Kalenderjahr (in Stunden) |
71.502 (59.768) |
2) 19.469 (N.A.) |
32 (40) |
380 (476) |
256 (N.A.) |
91.639 (60.284) |
| Krankenquote (Anteil der Mitarbeiter, die im gesamten Geschäftsjahr 2008 mindestens einmalig erkrankt waren) |
59% (59%) |
N.A. (N.A.) |
40% (33%) |
N.A. (N.A.) |
100% (100%) |
39% (41%) |
| Anzahl der krankgemeldeten Mitarbeiter im Kalenderjahr |
707 (585) |
N.A. (N.A.) |
2 (2) |
N.A. (N.A.) |
3 (2) |
712 (589) |
| Unfallquote (bezogen auf die Anzahl an Mitarbeitern) |
8,3‰ (29‰) |
95,2‰ (97,5‰) |
0‰ (0‰) |
0‰ (0‰) |
0‰ (0‰) |
37,3‰ (47,9‰) |
| Anzahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle im Kalenderjahr |
10 (29) |
58 (39) |
0 (0) |
0 (0) |
0 (0) |
68 (68) |
2007-Werte in Klammern
1) Nur fortgeführte Aktivitäten
2) Fehlzeiten deklariert als krankheitsbedingte Fehlzeiten






