China

China


Deutschland

Deutschland


Vatikan

Vatikan


Afrika

Afrika


Spanien

Spanien


USA

USA


Die Fehlerspanne (d.h. mögliche Ungenauigkeiten in Schätzungen oder Messfehler) unserer quantitativen Daten ist so gering, dass Stakeholder dadurch in ihrer Entscheidungsfindung nicht beeinträchtigt werden. Die quantitative statistische Fehlertoleranz kann nicht berechnet werden. Weitere Angaben zu den Verfahren werden jeweils bei den Schätzungen im Folgenden gemacht.

LA1 / Kern // Gesamtbelegschaft nach Beschäftigungsart, Arbeitsvertrag und Region

Die Gesamtbelegschaft betrug Ende 2008 1.825 (Vorjahr: 1.4201) Mitarbeiter und 673 (Vorjahr: 534) Leiharbeiter. Mitarbeiter


Gesamtbelegschaft nach Beschäftigungsart, Arbeitsvertrag und Region

  DeutschlandUSASpanienSingapurSüdafrikaKonzern
Gesamtzahl Mitarbeiter1.19860951031.825
(1.000)(400)(6)(12)(2)1(1420)
2007-Werte in Klammern            
1) Nur fortgeführte Aktivitäten            

In Deutschland waren 11 Mitarbeiterinnen und 6 Mitarbeiter und in den USA 1 Mitarbeiter in Teilzeit tätig. Da es sich bisher um
sehr geringe Mitarbeiterzahlen handelt, halten wir eine gesonderte Berichterstattung nach Beschäftigungsart (Vollzeit/Teilzeit) nicht
für sinnvoll. Eine Aufschlüsselung nach Arbeitsvertrag (unbefristet/Festanstellung, befristet/Zeitarbeitsvertrag) liegt uns bisher nicht
vor, da diese Daten bisher nicht einheitlich erfasst wurden und Statistiken somit nicht erstellt werden können (Begründung Typ 2).
Diesen Punkt wollen wir mittelfristig angehen. Dabei ist die mögliche Datentiefe bei der Offenlegung zu analysieren, da manche
Details vertraulich zu behandeln sind. Insbesondere in den USA ist aufgrund der juristischen Unterschiede (schwacher Kündigungsschutz,
Arbeitsverträge oft nicht in schriftlicher Form vorhanden) die Aufschlüsselung in unbefristete und befristete Beschäftigungsverhältnisse
nicht möglich (Begründung Typ 3). Für das Jahr 2009 erwarten wir erneut einen Zuwachs an Mitarbeitern von
25 Prozent. Zukünftige Ausrichtung des Konzerns


LA2 / Kern // Mitarbeiterfluktuation

Die Mitarbeiterfluktuation betrug konzernweit 3,6 (Vorjahr: 7) Prozent. Die Anzahl der arbeitnehmerseitigen Austritte (Mitarbeiterfluktuation insgesamt) betrug in 2008 65 (Vorjahr: 94 1) davon 22 Frauen (Vorjahr: 1), davon in Deutschland 18 (Vorjahr: 18), Spanien 1 (Vorjahr: 1), USA 44 (Vorjahr: 66), Singapur 2 (Vorjahr: 7) und Südafrika 0 (Vorjahr: 2). Eine Aufgliederung nach Altersgruppe war anhand unserer Datenbasis noch nicht möglich, da diese Daten bisher nicht einheitlich erfasst wurden und Statistiken somit nicht erstellt werden können (Begründung Typ 2). Diesen Punkt wollen wir mittelfristig angehen. Dabei ist die mögliche Datentiefe bei der Offenlegung zu analysieren, da manche Details vertraulich zu behandeln sind (Begründung Typ 3). Mitarbeiter

2007-Werte in Klammern
1) Nur fortgeführte Aktivitäten


LA4 / Kern // Mitarbeiter, die unter Kollektivvereinbarungen fallen

Beim SOLARWORLD Konzern werden 54 (Vorjahr: 52) Prozent aller Arbeitnehmer (d.h. 982 (Vorjahr: 750e) Mitarbeiter), von Kollektivvereinbarungen erfasst.


Mitarbeiter unter Kollektivvereinbarungen

  DeutschlandUSASpanienSingapurSüdafrikaKonzern
Mitarbeiter unter90379000982
Kollektivvereinbarungen(N.A.)(N.A.)000(750e)
Quote75%13%00054%
(N.A.)(N.A.)000(52e%)
2007-Werte in Klammern            

LA5 / Kern // Mitteilungsfrist(en) in Bezug auf wesentliche betriebliche Veränderungen

In Kollektivvereinbarungen oder Betriebsvereinbarungen sind keine Mitteilungsfristen vereinbart. Die Verpflichtung des Arbeitsgebers in Bezug auf wesentliche betriebliche Veränderungen ergibt sich aus dem Gesetz, z.B. in Deutschland aus dem Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) §§ 90, 92, 106, 111. An unserem US-Standort in Vancouver müssen wesentliche betriebliche Änderungen, die die Mitarbeiter grundlegend betreffen können, 90 Tage vor Eintritt angekündigt werden.


LA7 / Kern // Verletzungen, Berufskrankheiten, Ausfalltage, Abwesenheit sowie Todesfälle

Die Fehlzeitquote entspricht der »Abwesenheitsrate (AR)«. Wir messen nicht die »Ausfalltagequote (LDR)«, sondern die Ausfallzeit in Stunden. Die »Berufskrankheitsrate (ODR)« darf aus Datenschutzgründen konzernweit nicht ermittelt werden. Für die Standorte in den USA darf auch nicht zwischen krankheitsbedingten und sonstigen Fehlzeiten unterschieden werden, da nach US-amerikanischem Recht der Krankenstand aus Datenschutzgründen nicht dokumentiert werden darf. Diese Daten werden wir auch in Zukunft daher nicht ermitteln können (Begründung Typ 3). Die Fehlzeiten und Krankheitsdaten umfassen die Gesamtbelegschaft jedoch nicht selbständige Auftragnehmer, da die Daten für diese Mitarbeiter bisher nicht ermittelt werden. Bei der Unfallquote werden kleinere Verletzungen auf dem Niveau von Erste-Hilfe-Maßnahmen nur an manchen Standorten einbezogen (z.B. am Standort Bonn). Die Datenerfassung soll in Zukunft vereinheitlicht werden. Arbeitsbedingte Todesfälle sind wie im Vorjahr nicht vorgekommen; dies gilt ebenso für die Joint Ventures der SOLARWORLD AG. Mitarbeiter  Die »Verletzungsrate (IR)« lässt sich nicht ermitteln, da die Unfälle für alle Beschäftigten dokumentiert werden (inklusive Leiharbeiter), aber sich die Sollarbeitszeit nur auf Mitarbeiter bezieht.


Verletzungen, Berufskrankheiten, Ausfalltage, Abwesenheit, Todesfälle

  Deutschland USA Spanien Singapur Südafrika Konzern 1)
 Fehlzeitquote  3,1%
(3,1%)
 1,5%
(N.A.)
 0%
(3%)
 2%
(2%)
 5%
(N.A.)
 2,5%
(2,1%)
 Krankheitsbedingte Fehlzeiten im Kalenderjahr
(in Stunden)
 71.502
(59.768)
 2) 19.469
(N.A.)
 32
(40)
 380
(476)
 256
(N.A.)
 91.639
(60.284)
 Krankenquote (Anteil der Mitarbeiter, die
im gesamten Geschäftsjahr 2008 mindestens
einmalig erkrankt waren)
 59%
(59%)
 N.A.
(N.A.)
 40%
(33%)
 N.A.
(N.A.)
 100%
(100%)
 39%
(41%)
 Anzahl der krankgemeldeten Mitarbeiter
im Kalenderjahr
 707
(585)
 N.A.
(N.A.)
 2
(2)
 N.A.
(N.A.)
 3
(2)
 712
(589)
 Unfallquote (bezogen auf die Anzahl an
Mitarbeitern)
 8,3‰
(29‰)
 95,2‰
(97,5‰)
 0‰
(0‰)
 0‰
(0‰)
 0‰
(0‰)
 37,3‰
(47,9‰)
 Anzahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle
im Kalenderjahr
 10
(29)
 58
(39)
 0
(0)
 0
(0)
 0
(0)
 68
(68)

 

2007-Werte in Klammern
1) Nur fortgeführte Aktivitäten
2) Fehlzeiten deklariert als krankheitsbedingte Fehlzeiten


LA8 / Kern // Beratung und Schulung zu ernsthaften Krankheiten

Es gibt in unserem Konzern bisher weder derartige Programme noch Arbeiter, die in risikoreiche betriebliche Tätigkeiten involviert sind. Allen möglichen Gefährdungen wird durch technische Überprüfungen, Personenschutzausstattung sowie Trainings vorgebeugt. Die einzige mögliche Gefährdung geht von Chemikalien aus, jedoch wird diese durch die o.g. Überprüfungsmethoden minimiert. Zu Dokumentationszwecken erheben wir die Betriebshygiene und führen Umfragen durch (beides jährlich). Außerdem sind wir versichert (Umwelthaftung), falls es zu einer gesundheitsbeeinträchtigenden Freisetzung kommen sollte.


LA10 / Kern // Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter

Die Daten liegen noch nicht unterteilt nach Beschäftigungskategorien (Hierarchieebene, Bereich) vor, da die Informationen bisher so nicht erfasst wurden (Begründung Typ 2). Diesen Punkt wollen wir mittelfristig angehen. Jedoch dokumentieren wir unseren Weiterbildungsaufwand pro Mitarbeiter (382,13 (Vorjahr: 387,37 1) €), den Weiterbildungsaufwand insgesamt (697.387 (Vorjahr: 550.0691) €) sowie die Anzahl von Bildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen (837 (Vorjahr: 5721)). Wir definieren den Aufwand eng, indem wir nur die direkten Kosten (z.B. dokumentiert über Rechnungen) einbeziehen. Im Jahr 2008 waren bei uns konzernweit 83 (Vorjahr 66) Auszubildende (inklusive der Mitarbeiter, die ein »Duales Studium« absolvieren) beschäftigt. Mitarbeiter 1) Nur fortgeführte Aktivitäten


LA13 / Kern // Zusammensetzung der leitenden Organe

Vielfalt ist uns bei der SOLARWORLD wichtig. Wir treten für Chancengleichheit im gesamten Konzern ein und berücksichtigen dies im Rahmen der Stellenbesetzung. Wichtige Indikatoren für die Vielfalt und Chancengleichheit bei der SOLARWORLD sind in unserem Verhaltenskodex aufgeführt Mitarbeiter  www.solarworld.de/nachhaltigkeit: Abstammung (ethnische Zugehörigkeit), Hautfarbe, Staatsbürgerschaft, Glauben, Geschlecht, Alter, sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität, Personenstand, körperlicher Konstitution/Behinderung und Aussehen. Unsere Statistiken dürfen nicht alle diese Charakteristika aufführen, da viele Punkte die Privatsphäre der Personen betreffen und somit nicht erhoben werden dürfen (Begründung Typ 3). Des Weiteren wurden die Daten bisher nicht in der GRI erwünschten Form erfasst (Begründung Typ 2). Die Daten zur Altersverteilung (Prozentsatz Mitarbeiter jünger als 30 Jahre, zwischen 30 und 50 Jahren sowie älter als 50 Jahre) liegen uns noch nicht für den gesamten Konzern vor. Weitere Beschäftigungskategorien hinsichtlich der Bereiche, in denen Mitarbeiter tätig sind, wurden bisher nicht definiert. Diesen Punkt wollen wir mittelfristig angehen. Wir berichten entlang der Kategorien Gender und Behinderung:


Vielfalt

  Germany 1)USA 1)Singapore 1)Spain 1)South Africa 1)Group 1)
The Group Executive Board comprises four members (male, age group 30 – 50 years), who do not belong to a minority.
Executive Board/ Managing Directors9622218
(8)(4)(2)(2)(2)(15)
Female00%00%00%00%00%00%
00%00%00%00%00%00%
1st tier of management34   18   2   1   1   56  
(29)   (12)   (2)   (2)   (1)   (46)
Female412%317%150%00%00%814%
(3)(10%)(2)(17%)(0)(0%)(0)(0%)(0)(0%)(6)(13%)
Executives of other tiers80   48    0   0   0   128  
(N.R.)(N.R.)   (N.R.)   (N.R.)   (N.R.)   (N.R.)
Female10 (N.R.)13%1021%00%00%00%2016%
(N.R.)(N.R.)(N.R.)(N.R.)(N.R.)(N.R.)(N.R.)(N.R.)(N.R.)(N.R.)(N.R.)
Employees without executive function1001   543   3   9   2   1558  
(N.R.)(N.R.)   (N.R.)   (N.R.)   (N.R.)   (N.R.)
Female18719%11521%00333%2100%30720%
(N.R.)(N.R.)(N.R.)(N.R.)(N.R.)(N.R.)(N.R.)(N.R.)(N.R.)(N.R.)(N.R.)(N.R.)
Total employees1115   609   5   10   3   1742  
(934)   (400)   (6)   (12)   (2)   (1354)  
Female20118%12821%120%330%267%33519%
(169)(18%)(142)(36%)(1)(17%)(3)(25%)(1)(50%)(316)(23%)
Trainees83   0   0   0   0   83  
(66)   (0)   (0)   (0)   (0)   (66)  
Female1417%00%00%00%00%1417%
(11)(17%)(0)(0%)(0)(0%)(0)(0%)(0)(0%)(11)(17%)
Employees with disabilities (number and percent-age of total workforce)141%152%00%00%00%292%
(12)(1%)(24)(6%)(0)(0%)(0)(0%)(0)(0%)(36)(3%)
                       
2007 values in parentheses
1) Excl. multiple counting due to identity of persons (corrections versus previous year).

LA14 / Kern // Verhältnis des Grundgehalts von Frauen und Männern

An unseren Standorten entlohnen wir zum großen Teil nach Tarif, d.h. das Gehalt von Frauen und Männern, die dem Tarifvertrag unterliegen, ist per se identisch. Dies betrifft 54 (Vorjahr: 52e) Prozent der Mitarbeiter weltweit. Die Bildung von Mitarbeiterkategorien ist zurzeit nicht möglich, da diese Daten bisher nicht in der von der GRI erwünschten Form erfasst wurden (Begründung Typ 2). Diesen Punkt wollen wir mittelfristig angehen. Die Herausforderung dabei liegt darin begründet, dass manche Funktionen sehr unterschiedlich sind und gemittelt über den gesamten Konzern der Vergleich nicht sehr aussagekräftig ist. Eine Möglichkeit besteht darin, je Führungsebene die Bandbreite der Gehälter und den Median nach Geschlechtern zu erheben. Dabei sollte aber nicht das Grundgehalt die Bemessungsbasis darstellen, da es nur einen Teil der Vergütung darstellt. Erfolgsabhängige Boni und Pensionsmodelle können insbesondere bei Führungskräften einen erheblichen Unterschied ausmachen. Wir arbeiten weiterhin an einer aussagekräftigen Darstellungsweise. Es bleibt zu prüfen, ob manche Informationen unter Datenschutzaspekten nicht veröffentlicht werden können (Begründung Typ 3), da bei manchen Positionen mit sehr wenigen Mitarbeitern die Gehälter zu transparent werden könnten.


HR1 / Kern // Investitionsvereinbarungen

Im Berichtszeitraum gab es keine erheblichen Investitionsvereinbarungen, die im Hinblick auf das Volumen oder die strategische Bedeutung des Unternehmens ausschlaggebend waren, und somit auch keine damit verbundenen Menschenrechtsklauseln.


HR2 / Kern // Prüfung der Zulieferer und Auftragnehmer zu Menschenrechtsaspekten

Eine systematische Prüfung unserer Zulieferer und Auftragnehmer unter Menschenrechtsaspekten fand in der Vergangenheit nicht statt (dies war bisher nicht von hoher Priorität, da ein Großteil unserer Zulieferer und Auftragnehmer in Industrieländern angesiedelt ist, wo strenge nationale Vorschriften gelten). In 2009 beabsichtigen wir, unseren Verhaltenskodex für Lieferanten einzuführen, durch den Nachhaltigkeits- und Ethikstandards systematisch in unsere Kooperationsvereinbarungen explizit aufgenommen werden sollen.www.solarworld.de/nachhaltigkeit //


HR4 / Kern // Vorfälle von Diskriminierung

Im Berichtszeitraum sowie im Vorjahr wurden keine Vorfälle von Diskriminierung ermittelt.


HR5 / Kern // Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen

Laut Einschätzung der Personalabteilungen der einzelnen Standorte wurden keine Geschäftsaktivitäten identifiziert, bei denen die Vereinigungsfreiheit oder das Recht zu Kollektivverhandlungen erheblich gefährdet sein könnten. Ein formelles Verfahren zur Identifikation derartiger Geschäftsaktivitäten existiert bisher aber nicht (Begründung Typ 2). Diesen Punkt wollen wir mittelfristig angehen. Wir pflegen jedoch einen offenen und direkten Umgang mit den Mitarbeitern, wodurch uns etwaige Gefährdungen angezeigt werden sollten. Die Gesetzgebung in Deutschland, Spanien und den USA schützt die Arbeitnehmer gegen Einschränkungen ihrer Rechte. Am Standort in Südafrika arbeiten bisher nur 3 Mitarbeiter und am Standort in Singapur nur 10 Mitarbeiter, was eine starke Partizipation der einzelnen Mitarbeiter an den Entscheidungen der Geschäftsführung begünstigt.


HR6 / Kern // Kinderarbeit

Bei unseren Geschäftstätigkeiten besteht kein erhebliches Risiko auf Kinderarbeit oder Arbeit von Jugendlichen unter gefährlichen Bedingungen. Unsere Prozesse sind sehr transparent und werden über die Dokumentation in Arbeitsplänen kontrolliert. Diese Aspekte sind auch in unserem konzernweiten Verhaltenskodex berücksichtigt. Mitarbeiter  www.solarworld.de/nachhaltigkeit // Ein formelles Verfahren zur Ermittlung wurde bisher nicht angewandt (Begründung Typ 2). Diesen Punkt wollen wir mittelfristig angehen.


HR7 / Kern // Zwangs- oder Pflichtarbeit

Bei unseren Geschäftstätigkeiten besteht kein erhebliches Risiko auf Zwangsarbeit und Pflichtarbeit. Unsere Prozesse sind sehr transparent und werden über die Dokumentation in Arbeitsplänen kontrolliert. Diese Aspekte sind auch in unserem konzernweiten Verhaltenskodex berücksichtigt. Mitarbeiter www.solarworld.de/nachhaltigkeit // Ein formelles Verfahren zur Ermittlung wurde bisher nicht angewandt (Begründung Typ 2). Diesen Punkt wollen wir mittelfristig angehen.


SO1 / Kern // Auswirkungen auf das Gemeinwesen

Bisher wurden keine formellen Programme oder systematische Verfahrensweisen, welche die Auswirkungen von Geschäftstätigkeiten auf das Gemeinwesen bewerten und regeln, einschließlich Beginn, Durchführung und Beendigung einer Geschäftstätigkeit in einer Gemeinde oder einer Region, etabliert (Begründung Typ 2). Diesen Punkt wollen wir mittelfristig angehen. Wir verfolgen immer einen offenen Stakeholder-Dialog. 4.16 und 4.17


SO2 / Kern // Korruptionsrisiken

Die Verantwortung liegt in der Hand der Vorstände und Geschäftsführer. 2008 haben wir die SOLARWORLD Ethik und den Verhaltenskodex erweitert und vertieft. Damit haben wir auch Ansätze zur Korruptionsprävention geregelt. Der Aufbau formeller Programme inklusive Schulungen ist eine mittel- bis langfristige Aufgabe, an der wir 2009 weiterarbeiten werden.


SO3 / Kern // Schulungen zur Antikorruptionspolitik

Bisher wurden keine Angestellten in Antikorruptionspolitik und -verfahrensweisen der Organisation geschult, da bisher keine formellen Programme oder systematischen Verfahrensweisen etabliert wurden. Dies war ursprünglich für 2008 angedacht, wird nun aber erst im Jahr 2009 angegangen werden, da die Abstimmung des Verhaltenskodex‘, den wir 2008 überarbeitet haben, mehr Zeit in Anspruch genommen hat.


SO4 / Kern // Korruptionsvorfälle und ergriffene Maßnahmen

Im Berichtszeitraum sowie im Vorjahr wurden keine Korruptionsvorfälle ermittelt.


SO5 / Kern // Lobbying

Die SOLARWORLD betreibt Lobbyarbeit, um der Solarenergie zur Wettbewerbsfähigkeit zu verhelfen und setzt sich für politische Förderprogramme ein. Dies betrifft z.B. die Vergütung durch das EEG. Wir unterstützen dabei die Erhöhung der jährlichen Degression der Vergütung ab 2009, da sie der Branche Anreize für Kostenreduktion und Qualitätsverbesserungen gibt. Des Weiteren engagieren wir uns weltweit für einen freien Zugang für Stromerzeuger zum Elektrizitätsnetz, da dies die Voraussetzung ist, dass die Solarenergie mit anderen Energiequellen konkurrieren kann. Generell setzen wir uns politisch für Klima- und Ressourcenschutz sowie nachhaltige Entwicklung und ethisches Management ein. Somit steht unsere Lobbytätigkeit im Einklang mit unseren erklärten Grundsätzen, Nachhaltigkeitszielen und öffentlichen Positionen.


SO8 / Kern // Sanktionen wegen Verstoßes gegen Rechtsvorschriften

Im Berichtszeitraum wurden keine wesentlichen Verstöße gegen Rechtsvorschriften ermittelt.


PR1 / Kern // Auswirkungen auf die Gesundheit und Sicherheit der Kunden

Abgesehen von den bereits unter anderen Punkten der GRI erwähnten Maßnahmen (technische Überprüfungen etc.) gibt es keine zusätzlichen systematischen Bemühungen, das Thema Gesundheit und Sicherheit während der Lebensdauer unserer Produkte zu adressieren.


PR3 / Kern // Produktinformationen

Die Komponenten erhalten wir von namhaften Herstellern. Durch unser Qualitätsmanagement ist die Sicherheit unserer Auslieferungen gewährleistet. Die Kennzeichnung in Form von Datenblättern und Montageanleitungen ist umfangreich. Blei oder Halogene sind Stoffe, die Auswirkungen auf die Umwelt oder die Gesellschaft haben können. Entsprechende Richtlinien (RoHS/Restriction of Hazardous Substances, WEEE/Waste Electrical an Electronic Equipment) sind zurzeit in Deutschland in Diskussion, könnten eventuell aber wegen der Fortschritte von PV Cycle obsolet werden. In den USA ist die Verwendung von Stoffen streng reglementiert. Die Kontrolle erfolgt über das UL-Listing. Wir verwenden nur Stoffe, die für unser Produkt dort freigeben sind. Dies wird durch das UL-Zeichen auf Produkten für den US-Markt bestätigt. Folgende Informationen sind Teil der Kennzeichnung unserer Ware (d.h. für alle wesentlichen Produkte (100 Prozent)):


Kennzeichnung der Endprodukte

Kriterien Vorgehensweise Kennzeichnung der Endprodukte (Modul/System)
Herkunft von Komponenten des Produkts In die Bewertung der Umweltauswirkung beziehen wir auch den Vorprozess (z.B. mit der gesellschaftlichen Akzeptanz, etc.) ein. Außerdem erfolgt die in der ISO 9001 geforderte Bewertung der Lieferanten. Dementsprechend erfolgt auch die Auswahl der Hilfs- und Rohstofflieferanten. Zusätzlich gibt es für unsere Zellen ein Produktinformationsblatt. Angegeben ist das Herstellerland, nicht aber die Herkunft der einzelnen Komponenten.
Zusammensetzung Nicht verpflichtend. Nicht ausgewiesen.
Sichere Verwendung des Produkts Durch unsere Warenausgangskontrollen wird nochmals sichergestellt, dass keine fehlerhaften Produkte bzw. nur Produkte, die den Kundenanforderungen entsprechen, ausgeliefert werden. In der Mehrheit erfolgen auch Qualitätssicherungsvereinbarungen mit den Kunden. Es wird vor elektrischer Gefahr gewarnt. Eine Benutzerinformation (Montageanleitung) liegt den Lieferungen bei.
Entsorgung des Produkts Das Recycling von Vor- und Endprodukten wird über PV Cycle abgedeckt, wobei unser Ziel stets in der Vermeidung von fehlerhaften Produkten liegt. Unsere Produkte sind voll recyclebar und können bei der SOLARWORLD zu diesem Zwecke abgegeben werden. Dies ist jedoch nicht auf der Ware ausgewiesen.

PR6 / Kern // Standards in Bezug auf Werbung

Schriftlich wurden keine Verhaltensregeln oder Standards in Bezug auf Werbung, die für die gesamte Organisation gelten, festgelegt. Der SOLARWORLD Konzern verhält sich in seiner Werbung gesetzeskonform und orientiert sich an den Werten des Verhaltenskodex‘, z.B. fairer Wettbewerb, keine Diskriminierung. Mitarbeiter  www.solarworld.de/nachhaltigkeit // Die Überprüfung der Einhaltung erfolgt kontinuierlich per Freigabe der Werbeaktionen durch den Vorstand. Wir vertreiben keine Produkte, deren Verkauf in bestimmten Märkten verboten ist oder die Gegenstand von Fragen von Stakeholdern oder öffentlicher Auseinandersetzungen sind.


PR9 / Kern // Sanktionen wegen Produkt- und Dienstleistungsauflagen

Im Berichtszeitraum sowie im Vorjahr wurden keine Verstöße gegen Gesetzesvorschriften in Bezug auf die Zurverfügungstellung und Verwendung von Produkten und Dienstleistungen ermittelt.